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Die 4 Triebkräfte der Motivation

Dieser Eintrag stammt von Franz Ehrl Am 31.8.2008 @ 20:09 In Personal | Keine Kommentare

Im Harvard Businessmanager Heft September 2008 ist ein Artikel über Motivation erschienen (Mitarbeiter richtig motivieren, Seite 21 bis 29), der eine neue (?) These zur Mitarbeitermotivation aufstellt.

Einfach gesagt sind die vier Triebkräfte der Motivation als Grundtriebe in unserem Gehirn fest verankert und das Maß in dem sie befriedigt werden, beeinflusst direkt unsere Gefühle und im weiteren Sinne auch unser Verhalten.

Was sind das nun für Triebe?

  1. Der Trieb etwas zu besitzen
    Hier finden wir - weil mehr besitzen als andere zu den Grundausprägungen dieses Triebes zählt - die Erklärung warum Menschen am Einkommen der anderen ebenso interessiert sind als am eigenen (bspw.)
  2. Der Trieb sich zu binden
    Im Beruf sorgt der Bindungstrieb für einen enormen Motivationsschub, wenn die Mitarbeiter darauf stolz sind, Teil des Unternehmens zu sein. Befriedigt das Unternehmen diesen Trieb nicht, ist ein Verlust der Arbeitsmoral die Folge
  3. Der Trieb zu verstehen
    Am Arbeitsplatz liegt dem Trieb, zu verstehen, der Wunsch zugrunde, einen sinnvollen Beitrag zum Unternehmen zu leisten. Mitarbeiter sind motiviert, wenn ihr Job sie fordert und Ihnen die Möglichkeit bietet, sich zu entfalten und zu lernen. Sie sind dagegen demoralisiert, wenn ihr Job monoton ist und nichts bewirkt
  4. Der Trieb zu verteidigen und zu bewahren´
    Der Verteidigungstrieb trägt viel dazu bei, warum Menschen sich gegen Veränderungen wehren. Er erklärt auch, warum organisatorische Änderungen (Fusionen / Übernahmen / Zentralisierungen, etc….) Mitarbeiter massiv verstören (demotivieren) können, obwohl dies die einzige Möglichkeit ist, das Unternehmen zu retten

Diese Motivationstreiber können natürlich vielfach genutzt werden - falls man als Führungskraft es versteht, den eigenen, aber auch den / die Motivationstreiber der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu identifizieren. Dazu gibt es eine Menge Tools und Systeme und wer sich schon mit Persönlichkeitsmodellen (DISG, MBTI, HDI, etc…) auseinandergesetzt hat, wird unschwer parallelen erkennen.

F. Ehrl


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