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- 14.9.2008: Milliardenverluste durch Projektfehler
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Archive für September 2008
Was steht über mich im Netz?
14.9.2008 von Franz Ehrl.
Immer mehr Internetbenutzer starten Suchanfragen nach anderen Personen oder suchen auf Verweise zum eigenen Namen. Die erste deutsche Personensuchmaschine Yasni.de hat sich genau auf derartige Anfragen spezialisiert. “Wir wollen die Recherche nach Personen einfacher und besser machen.”, so Steffen Rühl, der Gründer von yasni.de. In den USA machen ähnliche Webseiten wie Spock.com und Zoominfo.com mit automatisierten Personen-Profilen von sich reden. Dies ist bei Datenschützern nicht unumstritten. Steffen Rühl geht einen anderen Weg: “Wir suchen erst, wenn ein Nutzer das will und profilieren nicht automatisch.” Seine Suchmaschine zeigt alles an, was im Internet zu einem Namen öffentlich verfügbar ist. Das funktioniert für die Bundeskanzlerin Angela Merkel ebenso wie für alle anderen Deutschen.
Seit Dezember bietet Yasni.de bei den Suchanfragen nun auch die Personensuche von FirmenWissen an und ermöglicht die Recherche nach Geschäftsführern, Gesellschaftern oder Managern von Unternehmen, nach denen auf FirmenWissen gezielt in der Erweiterten Suche gesucht werden kann.
yasni ist eine auf Personen und Namen spezialisierte Suchmaschine. yasni findet öffentlich im Internet verfügbare Informationen zu Personen und zeigt sie übersichtlich auf einer Seite an. Nutzer können Suchergebnisse, die zu ihnen gehören, in einem eigenen Web-Profil speichern und so ihren guten Ruf im Internet schützen. Mit dem Senden von Nachrichten sowie weiteren Funktionen können Nutzer von yasni ihre Kontakte pflegen. Gründer von yasni ist Steffen Rühl, der bisher in leitender Funktion bei Jobpilot und Jobscout24 tätig war. Hinweis zum Datenschutz: yasni erstellt keine Personenprofile, sondern zeigt lediglich Informationen an. Mehr Informationen unter www.yasni.de
Quelle: www.firmenwissen.de
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Milliardenverluste durch Projektfehler
14.9.2008 von Franz Ehrl.
Fehler bei der Durchführung von Projekten verursachen in der deutschen Wirtschaft jedes Jahr immense Schäden: 78 Prozent der Unternehmen beziffern den finanziellen Schaden auf über 10 Milliarden Euro. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die das auf Project Management Offices (PMO) spezialisierte Beratungshaus Assure Consulting unter Top-Managern der deutschen Wirtschaft durchgeführt hat. Der häufigste Projektfehler sind nicht klar definierte Projektziele (71 Prozent). Als zweites relevantes Versäumnis sehen die befragten Experten mit 61 Prozent (Mehrfachnennungen waren erwünscht) unrealistische Zeitvorgaben.
Mehr als die Hälfte der Top-Manager (55 Prozent) macht auch mangelnde Abstimmung aller am Projekt Beteiligten für den finanziellen Schaden mit verantwortlich. Mit etwas Abstand folgen laut Assure-Studie auf den Plätzen vier und fünf eine fehlerhafte Kommunikation innerhalb des Unternehmens (45 Prozent) und überlastete Projektleiter (44 Prozent). Dicht dahinter sehen die Fach- und Führungskräfte aus der deutschen Wirtschaft unrealistische Budgetrahmen (43 Prozent) und eine nicht ausreichend sorgfältig durchgeführte Feinplanung (41 Prozent).
“Die Ergebnisse der Assure-Studie decken den hohen finanziellen Schaden durch Fehler im Projektmanagement auf. Dies zeigt sich daran, dass 78 Prozent der Top-Manager von Verlusten in zweistelliger Milliardenhöhe ausgehen. Diese Gruppe lässt sich nochmals aufgliedern. Gehen 44 Prozent der Befragten von Verlusten im Bereich von über 10 Milliarden Euro aus, beziffern 34 Prozent den Schaden sogar auf über 100 Milliarden Euro”, konkretisiert Assure Consulting-Geschäftsführer Tim Schmidt die Ergebnisse der aktuellen Studie.
Die zehn häufigsten Fehler bei der Durchführung von Projekten
| 1. | Projektziele nicht klar definiert | 71% |
| 2. | Zeitvorgaben sind unrealistisch | 61% |
| 3. | Mangelnde Abstimmung aller am Projekt Beteiligten | 55% |
| 4. | Fehlerhafte Kommunikation innerhalb des Unternehmens | 45% |
| 5. | Projektleiter sind überlastet | 44% |
| 6. | Budgetrahmen ist unrealistisch | 43% |
| 7. | Feinplanung erfolgt nicht sorgfältig genug | 41% |
| 8. | Komplexität des Vorhabens wird unterschätzt | 39% |
| 9. | Berichtswesen/Reporting funktioniert nicht reibungslos | 36% |
| 10. | Es fehlt ein Projekt-Cockpit, aus dem heruas das Projekt gesteuert wird | 36% |
Quelle: www.firmenwissen.de
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Ausgebrannt vor Langeweile
2.9.2008 von Franz Ehrl.
“Boreout” nennt man eine neue Berufskrankheit, die durch stupide Tätigkeiten, lähmende Routinen und Unterforderung verursacht wird. Die Betroffenen fühlen sich abends ausgepowert, ohne wirklich Stress gehabt zu haben, empfinden ihre Tätigkeit als sinnlos und spielen sich und anderen hektische Betriebsamkeit vor, ohne echte Ergebnisse zu erzielen. Die wirksamsten Gegenmittel sind Verantwortung und Eigeninitiative: sich aktiv um neue Herausforderungen, eine höhere Position oder andere Projekte bemühen und selbst Abwechslung in die täglichen Arbeitsabläufe bringen.
Quelle: Lothar Seiwert, Newsletter 09 / 2008
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