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Kommunikation per „Liebe alle“

26.03.2009 | 18:26 |  MIRJAM MARITS (Die Presse)

Vom Arbeiten kann man sich vielfältig abhalten lassen. Am einfachsten über den Posteingang.

Vom Arbeiten kann man sich vielfältig abhalten lassen. Am einfachsten über den elektronischen Posteingang, denn: Spam kommt immer. Derzeit stiehlt etwa die Pro-Raucher-Bewegung per einseitigen Mailverkehr fast täglich die eine oder andere Minute Lebenszeit. Dahinter steht eine sehr engagierte Dame, die sehr wenig Spaß versteht, wenn man ihre in mehreren Farben versandten Mails nicht mehr bekommen möchte. Die (höfliche) Bitte um Abbestellung des Newsletters wird mit einem „So nicht!“-Mail beantwortet, das die Dame gleich ihrem gesamten Verteiler (und der ist lang) schickt. An alle.

An sich ist die „Liebe alle“-Kommunikation (Mails, die unindividuell an das gesamte Büro versandt werden) keine schlechte Sache. Ohne selbst etwas tun zu müssen, wird man per „Alle“-Mail informiert, was so los ist am anderen Ende des Großraumbüros. Etwa, dass einem Kollegen ein Karton abhandengekommen ist. Oder dass im Kühlschrank eine Zitrone schimmelt. Eine schöne Sonderform ist die „Liebe alle, in der Küche…“-Korrespondenz. Und die geht etwa so: Ein Kollege entdeckt in der Küche einen heißen Topf. Statt diesen vom Herd zu nehmen, eilt er zu seinem Arbeitsplatz, schreibt ein Mail (Betreff: „In der Küche brennt es gleich“) an „alle“. Woraufhin verlässlich ein(e) Kollege(in) ein erbostes „Lieber Kollege, in der Küche brennt es nicht. Das nennt man kochen“-Mail zurückschickt. Natürlich „an alle“. Schon verwickelt sich das halbe Büro in eine Maildebatte, die in Richtung „Frauen an den Herd“-Streit abzudriften droht. Wenn es nicht jene Kollegen gibt, die den „An alle“-Mailaustausch stets mit einem „Habt ihr denn nichts zu arbeiten??“ abrupt beenden. Da traut sich dann niemand weiterzuschreiben. Apropos. Liebe Leser-alle: Ab nächstem Freitag schreibt hier wieder Friederike Leibl.

mirjam.marits@diepresse.com

(”Die Presse”, Print-Ausgabe, 27.03.2009)

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Was steht über mich im Netz?

Immer mehr Internetbenutzer starten Suchanfragen nach anderen Personen oder suchen auf Verweise zum eigenen Namen. Die erste deutsche Personensuchmaschine Yasni.de hat sich genau auf derartige Anfragen spezialisiert. “Wir wollen die Recherche nach Personen einfacher und besser machen.”, so Steffen Rühl, der Gründer von yasni.de. In den USA machen ähnliche Webseiten wie Spock.com und Zoominfo.com mit automatisierten Personen-Profilen von sich reden. Dies ist bei Datenschützern nicht unumstritten. Steffen Rühl geht einen anderen Weg: “Wir suchen erst, wenn ein Nutzer das will und profilieren nicht automatisch.” Seine Suchmaschine zeigt alles an, was im Internet zu einem Namen öffentlich verfügbar ist. Das funktioniert für die Bundeskanzlerin Angela Merkel ebenso wie für alle anderen Deutschen.

Seit Dezember bietet Yasni.de bei den Suchanfragen nun auch die Personensuche von FirmenWissen an und ermöglicht die Recherche nach Geschäftsführern, Gesellschaftern oder Managern von Unternehmen, nach denen auf FirmenWissen gezielt in der Erweiterten Suche gesucht werden kann.
Über yasni:
yasni ist eine auf Personen und Namen spezialisierte Suchmaschine. yasni findet öffentlich im Internet verfügbare Informationen zu Personen und zeigt sie übersichtlich auf einer Seite an. Nutzer können Suchergebnisse, die zu ihnen gehören, in einem eigenen Web-Profil speichern und so ihren guten Ruf im Internet schützen. Mit dem Senden von Nachrichten sowie weiteren Funktionen können Nutzer von yasni ihre Kontakte pflegen. Gründer von yasni ist Steffen Rühl, der bisher in leitender Funktion bei Jobpilot und Jobscout24 tätig war. Hinweis zum Datenschutz: yasni erstellt keine Personenprofile, sondern zeigt lediglich Informationen an. Mehr Informationen unter www.yasni.de

Quelle: www.firmenwissen.de

Arbeitgeber - Bewertung

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Man sollte öfter drauf schauen. Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen Mitarbeiter, der Ihr Unternehmen nicht so toll findet.

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