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- 2.9.2008: Ausgebrannt vor Langeweile
- 31.8.2008: Die 4 Triebkräfte der Motivation
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Archiv der Kategorie Personal
Burn Out - Wege aus der Krise
7.3.2009 von Franz Ehrl.
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Ausgebrannt vor Langeweile
2.9.2008 von Franz Ehrl.
“Boreout” nennt man eine neue Berufskrankheit, die durch stupide Tätigkeiten, lähmende Routinen und Unterforderung verursacht wird. Die Betroffenen fühlen sich abends ausgepowert, ohne wirklich Stress gehabt zu haben, empfinden ihre Tätigkeit als sinnlos und spielen sich und anderen hektische Betriebsamkeit vor, ohne echte Ergebnisse zu erzielen. Die wirksamsten Gegenmittel sind Verantwortung und Eigeninitiative: sich aktiv um neue Herausforderungen, eine höhere Position oder andere Projekte bemühen und selbst Abwechslung in die täglichen Arbeitsabläufe bringen.
Quelle: Lothar Seiwert, Newsletter 09 / 2008
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Die 4 Triebkräfte der Motivation
31.8.2008 von Franz Ehrl.
Im Harvard Businessmanager Heft September 2008 ist ein Artikel über Motivation erschienen (Mitarbeiter richtig motivieren, Seite 21 bis 29), der eine neue (?) These zur Mitarbeitermotivation aufstellt.
Einfach gesagt sind die vier Triebkräfte der Motivation als Grundtriebe in unserem Gehirn fest verankert und das Maß in dem sie befriedigt werden, beeinflusst direkt unsere Gefühle und im weiteren Sinne auch unser Verhalten.
Was sind das nun für Triebe?
- Der Trieb etwas zu besitzen
Hier finden wir - weil mehr besitzen als andere zu den Grundausprägungen dieses Triebes zählt - die Erklärung warum Menschen am Einkommen der anderen ebenso interessiert sind als am eigenen (bspw.) - Der Trieb sich zu binden
Im Beruf sorgt der Bindungstrieb für einen enormen Motivationsschub, wenn die Mitarbeiter darauf stolz sind, Teil des Unternehmens zu sein. Befriedigt das Unternehmen diesen Trieb nicht, ist ein Verlust der Arbeitsmoral die Folge - Der Trieb zu verstehen
Am Arbeitsplatz liegt dem Trieb, zu verstehen, der Wunsch zugrunde, einen sinnvollen Beitrag zum Unternehmen zu leisten. Mitarbeiter sind motiviert, wenn ihr Job sie fordert und Ihnen die Möglichkeit bietet, sich zu entfalten und zu lernen. Sie sind dagegen demoralisiert, wenn ihr Job monoton ist und nichts bewirkt - Der Trieb zu verteidigen und zu bewahren´
Der Verteidigungstrieb trägt viel dazu bei, warum Menschen sich gegen Veränderungen wehren. Er erklärt auch, warum organisatorische Änderungen (Fusionen / Übernahmen / Zentralisierungen, etc….) Mitarbeiter massiv verstören (demotivieren) können, obwohl dies die einzige Möglichkeit ist, das Unternehmen zu retten
Diese Motivationstreiber können natürlich vielfach genutzt werden - falls man als Führungskraft es versteht, den eigenen, aber auch den / die Motivationstreiber der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu identifizieren. Dazu gibt es eine Menge Tools und Systeme und wer sich schon mit Persönlichkeitsmodellen (DISG, MBTI, HDI, etc…) auseinandergesetzt hat, wird unschwer parallelen erkennen.
F. Ehrl
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